zu den Adonisröschen an der Oder

gewandert am: 27.04.2017
Region: ,
benötigt: nix außer Spaß am Laufen

Startpunkt: Lebus
Ziel: Frankfurt-Oder
Entfernung: 10 km
höchster Punkt: m

Erreichbarkeit mit Öffis:

super
okay
dürftig
gar nicht

Bereits vor zwei Jahren hatten Wanderfreund C der I. und ich eine gemeinsame Tour an der Oder geplant, um die dort im Frühjahr die Landschaft gelb überziehenden Adonisröschen zu begutachten. Leider kam was dazwischen. Letztes Jahr war mir aus persönlichen Gründen überhaupt nicht nach wandern. Also zogen wir dieses Jahr los. C der I. ist mindestens einmal jährlich dort und kannte sich bestens aus.

Mit dem Zug ging es nach Frankfurt Oder und von dort mit dem Bus weiter nach Lebus. Diese Strecke gedachten wir, entlang der Oder, zurückzumäandern. Taten wir auch. Wir folgten anfangs einem alten Oderarm und gelangten alsbald zu den hellgelb mit Adonisröschen überzogenen Hängen nahe Lebus.

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Im Anschluss folgten wir dem Lauf der Oder. Die auf den ersten Kilometern offenen Uferflächen quollen vor Wiesenschaumkraut und Gundermann über. Im folgenden morastig-bewaldeten Uferabschnitt lädt ein Netz schmaler Pfade zum Erkunden ein. Mit ein wenig Glück kann man dort Reiher und Angler beim Fische fangen beobachten.

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Das Wetter war nicht ganz so glorreich, wie erhofft, aber für den verregneten April ein wahrer Glücksgriff. Da wir die Oderlandschaft und vor allem die herrlichen Adonisröschen  – die hatte ich noch nie zuvor in echt und Farbe gesehen – in vollen Zügen genossen, bei jedem Wildkräutlein und hübsch blühenden Wegelagerern stehen blieben, brauchten wir für die 10 km zurück nach Frankfurt Oder den ganzen Nachmittag.

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Zum Abschluss gönnten wir uns – trotz umschlagenden Wetters – auf der einzigen gefundenen geöffneten Restaurantterrasse  mit Oderblick ein Glas Riesling, der leider so gar nicht nach Riesling schmeckte.

veröffentlicht am: 09.05.2017

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